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Studien haben bewiesen, dass sich 75 Prozent der Hundebesitzer noch nie mit dem Thema Krankenversicherung beschäftigt haben. Doch genauso wie der Mensch kann auch das Tier unter Krankheiten leiden, die dem Halter teils sehr hohe Kosten verursachen. Dies kann natürlich niemand vorhersehen, sodass keine pauschale Aussage darüber gemacht werden kann, ob sich die Hunde Krankenversicherung lohnt oder nicht. Die Erfahrung zahlreicher Hundehalter hat jedoch gezeigt, dass in den meisten Fällen ein Sparkonto besser geeignet ist, um die anfallenden Tierarztkosten zu tragen. Da die Krankenversicherung für Hunde meist mit Erreichen eines bestimmten Alters automatisch endet, ist der Vierbeiner im „kritischen“ Alter nicht mehr geschützt. Regelmäßige Impfungen und Kastration werden von kaum einer Versicherung getragen, sondern müssen vom Hundebesitzer meist aus eigener Tasche bezahlt werden. Fällt bei versicherten Tieren eine größere Operation an, übernimmt die Hunde Krankenversicherung nicht die gesamte Summe, sondern etwa 80 Prozent des Tierarzthonorars. Außerdem sind die Beiträge für die Versicherung recht hoch: 60 bis 70 Euro monatlich sind keine Seltenheit. Lohnenswert ist die Versicherung für Hunde, die eine chronische Erkrankung bekommen oder bei denen Allergien auftreten, die zum Beispiel ein teures Spezialfutter erforderlich machen. Ist die Erkrankung oder Allergie schon bekannt, kann die Versicherung allerdings nicht mehr abgeschlossen werden. Auf der anderen Seite muss man bedenken, dass unvorhergesehene Krankheiten des Hundes eine Menge kosten können. Beträge im dreistelligen Bereich können eine große finanzielle Belastung für Hundebesitzer darstellen. Bei teuren Rassehunden oder Tieren, die für Ausstellungen gezüchtet wurden, kann eine Hunde Krankenversicherung durchaus lohnenswert sein. Denn gerade edle Züchtungen haben oft gesundheitliche Probleme, die Mischlingsrassen nicht kennen. So treten beim Schäferhund im Schnitt häufiger Hüftprobleme auf, da die tiefe Hüfte dieser Rasse ihr besonderes Merkmal ist. Aber auch die Entfernung eines Stachels aus einer Hundepfote kann den Besitzer einiges kosten. Hundebesitzer haben die Wahl zwischen zwei Versicherungsarten: Der normalen Krankenversicherung oder der OP-Versicherung für den Hund. Die zweite Variante ist um einiges günstiger, bietet jedoch nur Versicherungsschutz bei Operationen des Tieres.

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