Ein Pferd ist ein temperamentvolles und kräftiges Tier, das in den unterschiedlichsten Situationen mit Panik reagieren kann. Da es zu den sogenannten Fluchttieren gehört, wird es in Gefahrensituationen immer den Fluchtweg antreten. Dies führt jedoch oft zu großen Schäden, insbesondere dann, wenn es in einer Box oder einem Anhänger steht. Eine Haftpflicht deckt bei einem entsprechenden Vertrag diese Schäden ab. Gerade wenn es sich bei den Gegenständen um geliehene Dinge handelt, ist dies vom Vorteil, da der Schaden hier oft bis in die 10.000 Euro gehen kann.
Steht das Pferd z. B. in einer gemieteten Box, was überwiegend in Städten der Fall ist, und durch irgendeinen Auslöser, wie z. B. eine Alarmsirene, in Panik gerät, dann kann es schnell passieren, dass eine Wand eingetreten oder ein anderes Pferd verletzt wird. Die Kosten betragen hier mehrere Tausend Euro und bei einem Turnierpferd sogar bis zu einigen Millionen Euro. Diese Summen können mit einer entsprechenden Pferdehaftpflichtversicherung abgedeckt werden. Hierbei muss der Besitzer nur darauf achten, dass die Deckungssumme hoch genug und die einzelnen Möglichkeiten mit eingeschlossen sind.
Jedes Pferd besitzt seinen eigenen Charakter. So kann das Tier beim Besitzer lammfromm sein, jedoch bei Fremden sehr störrisch. Dies zeigt sich dann in einem entsprechenden Verhalten. Dadurch kann der Besitzer sehr schnell unverschuldet in finanzielle Not geraten. Eine Haftpflicht deckt diese Eventualitäten mit ab, auch wenn Personen betroffen sind. Deshalb sollte jeder Pferdebesitzer eine entsprechende Versicherung abschließen, die den Gegebenheiten angepasst ist.
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