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  • Theresa Octavia Birkner

Warum Video Content eine Prise Wendler verträgt!



"Die platte Frise kenn ich doch, ist das nicht dieser Wendler?" Mit diesen Worten kommentierte mein Mann den Werbeblock am letzten Freitag Abend. Er, also mein Mann, nicht der Wendler, ist auf dem Gebiet der Trash Formate wohl so bewandert wie Angela Merkel auf dem des Poledance - also eigentlich gar nicht, und wenn,

dann ist das schon lange her. Was also ist an dem Wendler so besonders, dass er seinen Anker zwischen den Synapsen meines Mannes werfen konnte?


Ich dachte also über die "platte Frise" nach. Zugegeben, was die Gesichtsbehaarung des Wendlers betrifft wurde, je nachdem wen man fragt sicher ein paarmal falsch abgebogen, aber dennoch: Sein Look hat Wiedererkennungswert. Und das ist nun eine zentrale Angelegenheit. Im "Fight For Eyeballs", dem Kampf um die Aufmerksamkeit der Zuschauer, geht es nicht um Ästhetik im philosophischen Sinne, sondern es geht darum, etwas zu kreieren, das ins Auge sticht. Es geht um Signalstärke. Nicht Schönheit, sondern Klarheit stehen hier im Vordergrund. Die Taschenlampe muss nicht aus Gold sein, sie muss gut leuchten.


Sehen wir uns den Wie­der­er­ken­nungs­wert einmal genauer an. Auch ich habe dieses Wort vor ein paar Sätzen erst ziemlich leichtfertig gebraucht.

Doch Vorsicht: Oft stellen sich beim Design Strategen die Härchen im Nacken auf, wenn von Wie­der­er­ken­nungs­wert so gesprochen wird, als wäre er ein Produkt, das man aus dem Regal des gut gefüllten Design Supermarkts nehmen könnte um es erwartungsvollen Kunden als Wundermittel to go zu verkaufen.


Warum das nicht funktioniert, liegt nach kurzer Überlegung auf der Hand: Nehmen wir als Beispiel wieder Michael Wendler, seines Zeichens selbst gekrönter "German King of Pop". Wie bereits gesagt, Geschmacksache hin oder her, der Look hat Signalcharakter. Aber! Wenn wir mit seiner frisch operierten Nase nicht jeden Tag am Zeitungsstand und im Fernsehen bombardiert werden würden, dann wäre der Wie­der­er­ken­nungs­wert bloße

Theorie. Dieses Potential lässt sich nur mit einer passenden Medienstrategie ausschöpfen.


Und dafür braucht man nicht immer ein riesen Budget. Wenn Kunden zu uns kommen und ihre Kommunikation mit digitalem Video-Content ausstatten wollen, wird zunächst immer eine Zielgruppe definiert. Wer soll mein Video sehen? Für wen mache ich das? Diese Fragen zu beantworten, setzt jedes mal zentrale "Aha" - Erlebnisse in Gang.

Denn die meisten unserer Kunden haben kein Interesse an Seeding mit der Schrotflinte.

Hier geht es of um einen über Jahre gewachsenen Kundenstamm, der mit Hilfe von digitalem Content stetig und nachhaltig erweitert werden soll.


Die gute Nachricht: Wenn ein Look definiert ist, eine gute Signalstärke eingestellt ist und man dann noch erarbeitet hat, wo dieses Signal gesehen werden soll, dann ist man auf dem besten Weg Wie­der­er­ken­nungs­wert zu erzeugen. Wichtig ist dabei das Verständnis, dass dieses begehrte Attribut von einer Reihe von Faktoren abhängt, die man mit ein bisschen Hilfe vom Experten optimal einstellen kann.


Und wenn Sie dann noch eine Geschichte zu erzählen haben, die die Aufmerksamkeit auf sich zieht wie die "Teenage Wedding" des Wendlers, dann sind Sie auf dem besten Weg zu einer Message mit Wie­der­er­ken­nungs­wert!


Herzliche Grüße & frohes Schaffen,

Theresa Octavia Birkner

Geschäftsführung INFOSTORY





Sie möchten Video-Content mit Wie­der­er­ken­nungs­wert? Kontaktieren Sie uns für ein unverbindliches Beratungsgespräch.


www.infostory.de

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